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Aktuelle Artikel

20
Mai

GM009 Kostenlosladen

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Der Bürgerladen des Vereins Bürger helfen Bürger “BHB-Voerde e.V” ist ein  bisher einzigartiges Projekt was seinesgleichen sucht. Es scheint, dass die Menschen immer egoistischer werden und Dinge die wir zum Leben brauchen immer die neuesten und schönsten sein müssen. Karlheinz Eichers wird am 09/06/2013 in Voerde / Nordrhein Westfalen den “Bürgerladen” offiziell eröffnen und sich damit gegen die Ellenbogen- und Profitgesellschaft stemmen um bedürftigen zu helfen.. Lebensmittel werden hier über einen foodsharing – Fairteiler kostenlos abgegeben, Kleidung, Werkzeuge, Möbel, Unterhaltungselektronik, eigentlich alles was den Alltag bestimmt ist für Bedürftige kostenlos und können  abgeholt werden. Denn eigentlich ist es überhaupt nicht schlau, dass sich jeder alles alleine kauft. Menschen die nicht in einer Notsituation stecken können auch kommen, wenn sie etwas mitnehmen wollen (ausser Lebensmittel) werden sie zu einer Spende aufgefordert. Ein alter Netto-Supermarkt bietet dafür die Plattform, viel Spaß beim Hören und neue Ideen bekommen…

Der erste Podcast 400 km von Hamburg entfernt… in Voerde-Friedrichsfeld in Nordrhein-Westfalen auf einem echten weggeworfenen Perserteppich mit tollem Lüftungsdröhnen.  Im Prelaunch sind 3 Kühltruhen und 5 Gefriertruhen mit Lebensmitteln in Betrieb, foodsharing wird schon betrieben, An Lebensmitteln gibt es jetzt schon alles, was das Herz begehrt. Im Norden ist Aldi nicht so kooperativ wie im Süden. Immer wachsende Zahl an Bedürftigen in Voerde ohne Zahlen…

Der Bürgerladen ist einzigartig, nicht nur weil er als Motorradgarage von Karlheinz benutzt wird. Höher toller schneller funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt. Die Wertschätzung der einzelnen Waren wie auch der Menschen untereinander geht verloren. Wie wird die Notsituation vor Ort geprüft? Der persönliche Umgang miteinander steht im Vordergrund. Mir doch alles egal. Der Bürgerladen ist für alle geöffnet. Bücher und Videos kann jeder sich ausleihen. Die Vermischung der Menschen steht im kommunikativen Fokus. Keiner muss sich rechtfertigen, warum er in den Laden kommt. Tauschen geht nur bedingt, da es beim Tauschen dann auch wieder um Wertigkeit geht.

Großer Unterschied zwischen Wertigkeit/Notwendigkeit. Foodsharing wird weniger durch die Öffentlichkeit… Finanzierung durch Spenden und Sponsoren. 10 ehrenamtliche Mitarbeiter. Nicht zum Bittsteller werden. Wachteleier gibt es auch. Bürgerladen auf Facebook. Kein Leben ohne Stress, die Tafeln sehen den Bürgerladen als Konkurrenzunternehmen. Armenmanagement bei der Tafel. Finanzamt fordert Bedürfnisprüfung. Artikel des “Tafelkrieges” kann man hier nachlesen. 2 Euro Eintrittsgeld und manchmal sogar Hausverbot bei der Tafel laut Karlheinz . Lebensmittelsicherheit ist sehr gut im Bürgerladen.

Karlheinz Eichers plant weitere Läden ähnlich wie eine Supermarktkette aufzumachen. Viel Erfolg!

 

 

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26
Mrz

GM008 Risikoorientierte Nahrungsaufnahme

RisikoGefahr

Bijan und ich sabbeln querfeldein über die Risiken, Gefahren oder auch vermeintlichen Chancen bei der Nahrungsaufnahme.

Gibt es überhaupt eine gesunde Ernährung? Ernährungsempfehlungen haben in der Vergangenheit auch oft geschadet. Wir sind zwar alle Menschen, doch wir sind alle unterschiedlich aufgebaut. Einige können Äpfel essen, andere nicht. Einige können Milch verdauen, andere nicht. Einige haben Lebensmittelalergien, andere nicht. Die Versuche, alle Menschen ernährungsphysiologisch über einen Kamm zu scheren zu wollen, erweisen sich immer mehr als Irrtum. Irgendetwas was man gerne isst, müsste doch auch mal positiv sein, eher hört man allerdings Warnungen was alles schlecht sein kann (Kaffee, Eier…) . Soll man sich als gesunder Mensch nach Empfehlungen richten oder soll man nur das essen, was einem gut tut. Lässt man sich Risiken einreden? Kann man Krankheiten durch ein bestimmtes Ernährungsverhalten vermeiden? Wie ist das mit dem Placebo-Effekt, Oder gar mit Functional-Food? Manchmal leben dicke Menschen länger als dünne, manchmal nicht. Oder ist eine Gesamtbetrachtung des Lebensstils mit dem dazugehörigem Wohlfühlfaktor eher richtig?

Der Staat ist nicht mehr verantwortlich für nicht sichere Lebensmittel seit der VO (EG) 178/2002 Menschen können sich entscheiden, ob das Lebenensmittel für sie gut ist oder nicht. Ist die Steinzeiternährung wirklich besser? Entweder Du hast ein gutes Immunsystem oder halt nicht! Niemals Äpfel mit Birnen vergleichen. Die gebildete Mittelschicht ist das Leitbild für die “Mündigen Verbraucher”. Lest alte Haushaltsbücher. Kalorien waren mal das Wichtigste! Lässt man sich Angst durch Medien machen? Menschen achten einfach nicht auf die Lebensmittelkennzeichnung, Preis, aussehen ok? Eingekauft! Geht preiswertes Einkaufen mit einem hohen Qualitätsanspruch. Ein Loblied auf die Ernährung in den südlichen Ländern. Mediterrane Diät. Keine mechanistische Nahrungsaufnahme! Wie wichtig ist mir die Zeit für die Lebensmittelzubereitung. Lebensmittel mit einem Beipackzettel? – VO (EG) 1169/2011. Einkaufen als Event. Man kauft halt, was einem schmeckt. Ayuverdische Lehre. Der Körper sagt einem was einem schmeckt. China-Restaurant-Syndrom. Kaffee nach dem Essen. Der Körper sagt es einem schon! Nichts verallgemeinern. Kann gesund sein, fragt sich nur für wen. Es gibt unterschiedliche Menschen auf unserer Erde! Antioxidantien… Unterschied zwischen Ernährungsmittelindustrie und Medizin. Farbstoffe machen Zappelphilipp? Grünen Tee für den Japaner, ich nehm ein Glas Milch. Sojaallergie. Isoflavone. Die Weizen-Verteufelung, das Buch Wheat-Belly. Phytate in der Spelz. Was früher Schweine bekommen haben, essen heute die Menschen. Ballastsoffe gut gegen Grippe,

Rüdiger Nehberg  “Survival Lexikon” – Eckard Block, “Leben in der Wildnis”. Die psychische Erwartung besser als der eigentliche Inhaltsstoff? Beijan hat die Haare schön. Was kommt eigentlich durch die Magensäure durch? Die Menge macht das Gift. Functional Food. Ying und Yang . Frank hat den Film “Du Bist Was Du Isst” gesehen. Bijan richtet sich nach der Ayuverdischen Lehre, denn Leben ist nicht nur das Essen alleine. Probiert aus was Euch gut tut. Ne Tüte Chips tut mir ja auch gut. Dick – und stolz drauf. Preis ist kein Indikator für eine tolle Qualität. Lebensmittel als Droge? Mutterkorn und das St. Antonius Feuer. Furchten wir uns vergebens, Menschen leben doch auch lang in Ländern, wo man aus den Pfützen trinkt? Irgendwie kann man gar nicht sehen, dass die Menschen wie die Fliegen sterben, weil sie sich ungesund ernähren. In der Natur des Menschen muss das Böse wohl immer mit dabei sein. Winterreifen = Weicheier. Frank kotzt ab über die Sicherungsbestimmungen und Bijan rundet alles philosophisch ab. Übertriebene Sicherungssysteme zerstören Kreativität. Hast Du einen Mangel? Öl muss in den Motor!

Und: Eigentlich sind wir ja alle aus Afrika und doch ist Oma die Beste, leckt am Frosch!

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19
Feb

GM007 Abfallforschung

Abfallforschpic

Oskar: “Ich mag Müll”. Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen steht derzeit stark im Fokus. Antonia Blumenthal arbeitet mit vier weiteren Mitarbeitern an der Studie: “Reduktion von Warenverlusten und Warenvernichtung in der Außer-Haus-Verpflegung”. Dies passiert mit der Fachhochschule Münster und dem Institut für nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft “iSuN“. Mit einigen Ausbrechern sprechen wir über Maßnahmen wie Lebensmittelabfälle nicht nur gewogen sondern auch weiter identifiziert werden um diese  zu reduzieren.

Die Nachhaltige Ernährung gewinnt immer mehr an Bedeutung. “Regional ist das neue Bio“. Ernährungsempfehlungen sind oft nicht sicher. Ökothrophologen. Eier erhöhen den Cholesterinspiegel nicht. Die Welt ist im Umbruch, was den Umgang mit Lebensmitteln angeht. Immer mehr Menschen essen nicht mehr zu Hause. Carbon footprint, Material footprint . Die Abfälle müssen nach ökologischen Gesichtspunkten bewertet werden. Massentierhaltung ist wohl nicht umkehrbar. Fast keine EU-Handelsspezifikationen (gerade Salatgurke) mehr, der Handel entwickelt allerdings ständig welche und setzt sie auch um.

5 Unternehmen werden in der Studie dargestellt. Viele Convenience Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung. Abfälle werden selektiert. Überproduktion und Teller nicht aufessen. Für Unternehmen ist es wichtig, welche Lebensmittel am meisten entsorgt werden. Genörgel der Gäste durch vegetarische Tage oder fehlende Produkte, weil diese saisonal nicht verfügbar sind. Keine Schweinetonnen mehr, Lebensmittelabfälle mit tierischen Produkten dürfen nicht mehr verfüttert werden.

Mit eventuellen Ersparnissen bessere Produkte einkaufen. Alles ist im Überfluss vorhanden, besseres Gästemanagement? Bleiben Gäste aus, wenn es eine Speise nicht mehr gibt?

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16
Dez

GM006 Gesund Essen trotz Kennzeichnungswahnsinn?

Silke Schwartau, das “Kraftpaket” rund um den Bereich Ernährung und Gesundheit aus der Hamburger Verbraucherzentrale. Konflikte rund um den Verbraucherschutz. Schwieriger Versuch mit den Verbraucherschutzämtern zu kooperieren.  Kennzeichnungspflichten auf der Speisekarte werden nur mangelhaft umgesetzt. Noch keine Hygieneampel in Hamburg. Chemiestudium als Voraussetzung um ein Zutatenverzeichnis verstehen zu können.

Keiner hat Lust, stundenlang eine Packung anzugucken. Verkehrsbezeichnung muss vorne auf das Paket oder die Packung. Mehr Luft als alles andere?

Produkte werden um die Kennzeichnungsverpflichtung herum gebaut. “Clean Labeling” sollte verboten werden. Bei mehr als 10 oder 15 Stoffen im Zutatenverzeichnis sollte man die Packung stehen lassen. Beispielhafte Speisekarte rund um das Thema der Kennzeichnungselemente. Erdbeeren auf der Packung aber keine Erdbeere drin. Eigene juristische Abteilung in der Verbraucherzentrale. Mehr Power in Sachen Verstoßbekämpfung als die Lebensmittelüberwachung, trotz aktiver Beratungsfront. Visuelle Versprechungen werden nicht eingehalten. Joghurt abspülen, ob überhaupt Kirschen drin sind.

Kleiner werdende Packungen und höherer Preis. Die Grundpreisangabe. Kleine Erfolge durch das Einstellen von auffälligen Produkten. Alle kenne den Preis von Benzin, aber nicht vom Schinken. Billiges verschleudern von Lebensmitteln. 2% der fleischlichen Lebensmittel aus ökologischen Anbau. Ritter vor der Mühle…. Die Romatik der Werbung. Bauern weg durch Weltkriege.  Traditionelle Kreisläufe rechnen sich nicht mehr. Regionaler Kaffee? Getreidefenster. Preis ist kein Indikator für Qualität. Doppelter Betrug mit höherem Preis. Der Mensch muss seine Lebensmittel wieder beurteilen können. Produkte werden nicht mehr gekauft, wenn Kennzeichnungspflicht eingerichtet wird. Gentechnisch verändertes Öl in der Gastronomie. Andere Kommunikationsformen im WEB 2.0. Werder Fans wollten Wiesenhof Werbung nicht. Nutzen der Portale Facebook, Foursquare, Qype…. um Unternehmen und/oder Produkte zu bewerten. Shitstorm ist so schnell möglich.

Höherer Preis durch fraglichen Gesundheitsnutzen, Zink im Orangensaft, Lactoseprodukte. Health Claims müssen wissenschaftlich abgesichert sein. Nährwertprofile in der Verbraucherinfomationsverordnung. Mindestschriftgröße kommt. Müssen wir im Herbst chinesische Erdbeeren essen? Bessere Kennzeichnung der Herkunft in Zukunft. Chancen durch die VO (EG) 1169/2011. Urgedanke von Bio ist teilweise kaputt. Die Ampelkennzeichnung: Nährwerte http://www.ampelcheck.de/. Die Verbraucherzentrale ampelt sich durch die Lebensmittelwelt. Keine Ampel für Monoprodukte. Ohne EU keine Zutatenliste. Kompliziert kann jeder.

Sich selber beobachten. Was tut mir eigentlich gut. Auf Natürlichkeit achten. Selber kochen. Lebensmitteleinzelhandel wo man nach Rezepten einkaufen kann . Mehr Sensibilisierung für Kinder in Sachen Lebensmittel. Was passiert wenn das Erdöl alle ist? Singles – friert mehr ein. Allergenkenzeichnung wird kommen. Lebensmittelklahrheit.de. Kennzeichnung erkennen mit Barkodescanner Bacoo. Bio ist doch besser. Saison ist gut – Saisonkalender. Vegetarierbund wird stärker, Flexivegetarier, Teilzeitvegetarier, zurück zum Sonntagsbraten.

 

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17
Nov

GM005 Cafée mit Herz

 

Das Cafée mit Herz in St. Pauli. Nach Arbeitsplatzwechsel der erste Podcast wieder nach langer Zeit, bitte entschuldigt das. Obdachlose, Rentner mit ergänzender Sozialhilfe und Aufstocker  wo das Geld nicht reicht und Hartz IV Empfänger werden hier betreut. Margot Glunz, die Geschäftsführerin, betreut mit Emphatie diese Menschen. Finanzieren tut sich der soziale Hafen ausschließlich durch die Hamburger Bürger, sowie einige Unternehmen. Förderung durch Mitgliedschaft im Verein Cafée mit Herz e.V. Keine Armenspeisung im sozialen Hafen. Nicht nur die Verpflegung, ein Frühstück sowie ein Mittagessen steht im Vordergrund. Eine eigene Sozialpädagogin betreut die Gäste. 100 000 Essen werden im Jahr durch diese Station abgegeben. Armut nimmt zu,. Menschen die Hartz IV nicht bekommen gibt es! Und sie haben damit auch keine Krankenversicherung. Auch ausländische Gäste die keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben werden verpflegt. Verlust der sozialen Bindungen. Lebensmittel werden von der Hamburger Tafel und durch Unternehmen geliefert. Keine 1-Euro-Jobber mehr. Ein Koch kocht jeden Tag. Männer sind die besseren Köche. Europa will Ausbildung. Kein Gesundheitszeugnis für nichtgewerbliche Abgabe von Lebensmitteln. Kreatives kochen für Anspruchsvolle. Wenig Nahrung aus der Dose. Die Dose wird für Notfälle aufbewahrt. Keine “abgelaufenen” (höre Podcast “MHD-Panik”). Lebensmittel bei der Hamburger Tafel. Wissen isst Macht. 50% Obdachlose im Cafée mit Herz. Warten auf die mobile Hilfe. Stellt die Pfandflaschen offen hin!

Die Persönlichkeiten verändern sich auf unsicherem Terrain. Hierarchie auf der Straße. Zu wenig Platz um sicher Platte zu machen. Zu wenig finanzierbarer Wohnraum für Menschen die nichts oder wenig haben. Armut ist nicht sexy. Winter-Not Programm ist keine Lösung. Keine Übernachtungsmöglichkeit im sozialen Hafen sondern Zusammenkunft wird gefördert. Eigene Theatergruppe, Fußballmanschaft, Fahrradtour, Halbmarathon… Kein Kniefall für Schuhe. Flyer Cafée mit Herz samt Mitgliedsaufnahmeantrag. Jeden Tag pünkliches Essen aus Prinzip. Lebensmittel werden auch dazu gekauft. Foodsharing hilfreich gerade für soziale Einrichtungen. Nachdenken hilft gegen Lebensmittelverschwendung. Restaurant “Haus 5″ ist  und verbundene Probleme.

Und…. der erste Podcast mit Outro !

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26
Aug

GM004 Kannibalismus

Nach einer längeren Pause, die viele Interviewabsagen und einer beruflichen Veränderung meinerseits geschuldet ist, habe ich nun mit Gaure Benze aus Hannover mal das Thema Kannibalismus beleuchtet. Gaure ist in Papua Neu-Guinea geboren worden und hat bis zum 19. Lebensjahr dort gelebt, bis Sie nach Deutschland kam. Viele Menschen glauben, dass dort die Menschenfresser wohnen, komisch ist, dass eine dort Gebürtige, davon nichts mitbekommen hat, aber hört selbst:

Themen: Papua Neu-Guinea; drittgrößter Inselstaat der Welt; Pidgin, Melanesisches Pidgin; Motu (Stamm und Sprache); 700 Sprachen auf Papua.; Gaure kommt aus einer Familie welche Selbstversorger sind;  Königreich Tonga, woher kommen Schrumpfköpfe, Kannibalismus, §22 in der Lebensmittelhygiene-Verordnung (Tier); Kein ausdrückliches Verbot, dass wir Menschen nicht essen dürfen; Das Nahrungstabu; Der Kannibale von RotenburgFritz Haarmann und Götz George im Film “Der Totmacher“; Viele Formen des Kannibalismus, Keine Aufklärung in der Schule in Papua; Flugzeugabsturz in den Anden; Endokannibalismus; Exokannibalismus; Kannibalismus um zum Stammesführer oder zum Stamm zu gehören; Kein Bier in Papua…., Palmwein aus Tonga, Seit 1980 kein Kannibalismus mehr auf Papua nach Gaure, Werkzeuge zum Verspeisen von Menschen; Serviceclubs nur für Männer, die andauernd auf dicke Hose machen müssen; Kava-Zeremonie; Fore aus Paua; Kuru; Prionenkrankheiten, Generationswechsel in Papua und der Wandel durch Missionare und Schulbildung; Adventist-Curch; unsicheres Bibelgeschwafel; Buchtipp von Gaure; “Die Rätsel der Nahrungstabus” von Marvin Harris “Wohlgeschmack und Widerwillen“; Melanesien; Polynesien; Mikronesien;Keine Imbissbude mit Menschenfrikadellen, Musik aus Papua ausgesucht von  Gaure: Helgas – Go Vavine

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9
Jun

GM003 MHD-Panik

Valentin Thurn im Gespräch mit mir über die Lebensmittelverschwendung, Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) , kulturelle Verluste und ob Lebensmittelkontrolleure mit daran Schuld sind, dass so viele Lebensmittel weggeschmissen werden.

Themen: Homepage Taste The Waste, Film auf DVD; Taste The Waste-Buch: Die Essensvernichter; Persönlicher Zugewinn durch das selber Zubereiten; Anonymes Einkaufen; Keiner kocht mehr; Junk-Food ;Rocher; Verlust des Gefühls für saisonale Produkte; Slow-Food; Kulturverlust; Oma ist die Beste; Sind Lebensmittelkontrolleure die wahren Feinde?; Sind Prinzipien der Lebensmittelüberwachung schuld, dass so viel weggeworfen wird?; Erwägungsgrund 19 der VO(EG) Nr. 178/2002; Bei Strafe verboten; Deckel auf den Suppentopf; Europa will Experten auf beiden Seiten; Viel geht durch Wissen der Lebensmittelunternehmer; MHD und Lebensmittelkontrolle “Absurdes Schematisches Denken?”; Haltbarkeitsaufklärung auf dem Produkt; Verbrauchsdatum durch sehr lange Haltbarkeitszyklen von Fleisch; Warenannahme trotz falscher Temperatur; Just In Time - Lieferungen; Variationsmöglichkeiten durch aktuelles Recht; Keine 100% Sicherheit durch Lebensmittelkontrolleure; Mülltaucher und Muscheln – Spezialisten beim Einhalten der Kühlkette; Angst-Haftung geht vom Hersteller auf den Unternehmer über bei Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums; Slow-Food in Italien als Volksbewegung; Bewertug von Produkten; Verbraucherbeschwerden im Amt; Tafel; Projekt “Food-Sharing” ; Internettauschbörse von Lebensmitteln;  Keine zwei Hygienestandards; Risikobasierte Auswahl bei der Abgabe von Lebensmitteln bei der Tafel Norderstedt; Zweifelhaftes Verhalten von Lebensmittelkontrolleuren in Nordfriesland; Arsch in die Hose!; Good Samaritan Act in America; City Harvest aus New-York; Lebensmittelüberwachung sollte Pro-Aktiv der Lebensmitelverschwendung entgegenwirken;  Kurzer Einblick in die Welt von Kontrollprinzipien; Ab nach Brüssel zu SANCO,;Bis 2025 Lebensmittelmüll halbieren; Lebensmittelpolizei oder der gefürchtete Lebenmsittelkontrolleur-klar ruft dann keiner an; Zwei Hygienestandards; Erwägungsgründe der Verordnungen; Gedeih und Verderb auf dem Land; Sich durch Unwissenheut an das MHD klammern; Antibiotikaresistente Keime; Nichts ist starr im Lebensmittelrecht; Tagesmutti und Aromatherapie; Ernährungskunde in die Schule; Nicht alles muss in den Kühlschrank;  “Safe Food From The Fridge” ; Kartoffeln und Äpfel; Lieber Partner als gefürchteter Lebensmittelpolizist; Hygieneschulung nach §4 der Lebensmittelhygiene-Verordnung; Zukunft: TasteTheWaste-Kochbuch; Anschlussfilm zu TasteTheWaste mit Lösungsansatzen; Smartphone-App “Foodsharing”;Leitlinie “Zur Weitergabe von Lebensmittel an soziale Einrichtungen”; Diskussionsprozess zum mentalen Wandel.

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27
Mai

GM002 Auch lecker !

Wie grenzt man eigentlich Mittelklassegastronomie zur Sterneküche ab? Mario Michaelis, Koch aus der Küchenwerkstatt hat mit mir den den Versuch gestartet, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Der Unterschied wird schnell sehr deutlich, aber taucht selber ein in das Meer der perfektionistischen Speisenproduktion.

Themen: Alles interessiert sich für das Kochen, aber nur die wenigsten können es, was ist Mittelklassegastronomie? Rinderschulter 72 Stunden bei 59°C im Konvektomaten. Zeit ist Luxus. Muskelgewebe wandelt sich in Gelantine um, Niedertemperaturgaren, Sous-Vide für zu Hause, das Ende der Knochensauce, verbrannte Röststoffe machen bittere Sauce , Spuck das Bittere raus, der knusprige Teeriegel-Klassiker aus Japan, alles braucht absolute Aufmerksamkeit, so wenig wegwerfen wie möglich, die Rotkohlkrativität, der Vorteil des immer Gleichen, ZuckerFettEiweiß, Zucker und Zucker hebt sich auf, ausgewogene Küche oder Imbiss, das Kopferlebnis zählt, man kann sich Geschmack nicht merken, Wiederholung nervt, die ganz kleine Menükunde, Gefriertrockner, Erdbeeren mit grünem Pfeffer, gib mir den letzten Kick, Vakuumbox, Amaranth, Schockfroster, Kreativität ist nicht unbedingt trainierbar, Viele (gute) Köche verderben halt doch nicht den Brei, wie bekommt man einen Stern, leben in der Welt von künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern, nur Produkte die Reif sind, keine Erdbeeren im Winter, Grüne Kokosnüsse, Produkte werden nach Möglichkeit nicht über weite Strecken transportiert, Umwelt ist ein Faktor, der high-end Teigkurs bei Valrhona, Teubner-Edition, die Tradition stirbt, das Reifen von Fisch, Qualität ist Trumpf, Was ist die Leitküche? Ein Loblieb auf den Franzosen und den Japaner, teuer schützt nicht vor qualitativ schlechter Ware, glücklich durch die volle Wampe und den Schnaps, die Karotte bleibt eine Karotte, wie viel Erfahrung braucht man um Gerichte zu entwickeln, Sous-Vide Geräte, Schrumpfbeutel für das Gargut, Pacojet, Gefriertrockner, , immer auf der Suche nach anderen Wegen, Molekularküche, Rocky und molekulare Cocktails, Rotationsverdampfer, Ziel: Geschmackssteigerung, Glück durch Stress.

Buchtipp von Mario: “Modernist Cuisine” von Nathan Myhrvold, Chris Young und Maxim Bilet

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13
Mai

GM001 Reinigung ohne Desinfektion

Hygiene im normalen Umfeld sowie auch in einer gastronomischen Küche hat nichts mit Desinfektionsmitteln zu tun. Zusammen mit Susanne Smolka, Biologin bei PAN-Germany beleuchten wir die Risiken und Gefahren beim Umgang mit Desinfektionsmitteln und kommen zu dem Schluss, dass man diese unter normalen Bedingungen gar nicht braucht.

 

Themen: Holzbrett oder Plastikbrett ?, Sind alle Mikroorganismen schlecht?, Nichts ist Keimfrei, Warum sind Biozide schädlich, 50 000 Biozidprodukte in Deutschland, davon 50 registriert, Werbung mit Desinfektionsmitteln, Waschsteine ,Reinigungstücher Desinfektionsreiniger für die Wäsche , Wir brauchen Bakterien Buchtipp: Das Leben auf dem Menschen , Amylase , Probleme der Kläranlagen durch Desinfektionsmittel, Immunsystem, Ausprägung des Immunsystems bei Kindern, Bauernhofkinder sind gesünder als Stadtkinder, Auch bei EHEC kein Aufruf zur Desinfektion, PAN Germany, Robert Koch-Institut , Bundesinstitut für Risikobewertung , Bundesumweltamt , durch mangelnde Körperhygiene mehr schädliche Keime auf der Haut, Welche Reiniger braucht man eigentlich , Waschlappen , Nach dem verarbeiten von Salmonellen desinfizieren ? Aufbewahrung von Schneidebrettern , Wie lange ist eine Hand eigentlich desinfiziert , Krankheiten durch Desinfektionsmittel , Bildung von Resistenzen , Triclosan , Benzalkoniumchlorid , Silber in Putzlappen , Antibakterielle Müllbeutel , Bedienungsanleitungen und Desinfektionsmittel , Wie erkennt man Biozidprodukte , Notifizierungsnummer , Desinfizieren mit heißem Wasser , Größere Gefahren durch das Waschen und Desinfizieren von Händen , www.biozid-info.de , Tenside in normalen Reinigungsmitteln wirken antibakteriell , Wäsche waschen, Plastikhandschuhe , 30 Sekunden Händewaschen , Hallo Chef ich habe Brechdurchfall , Wenn das Geld ausgeht: Kino im Supermarkt .

Udo Pollmer mit EU.L..E. e.V über das Desinfektionsmittel Dimethyldicarbonat E242  in Saftschorlen und anderen Getränken im Videobeitrag: “Saftschorle- clean label trotz schmutziger Geheimnisse”

 

 

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9
Okt

GM000 Geschmacksmuster

 

So der erste Tonbeitrag,

seit gut einem  Jahr dauern nun die Vorbereitungen. Es soll rund um Lebensmittel gehen, aus Sicht der Lebensmittelüberwachung wie auch aus Sicht der Unternehmer. Wohin der Weg führt ist noch nicht ganz sicher, und das finde ich auch gut so. Es kann irre interessant werden, wenn man sich für dieses doch sehr intime Thema “Lebensmittel” interessiert und auch nur einen Hauch einer Idee hat, was man so alles damit machen kann. Oder halt damit gemacht wird. Die genaue Richtung wird sich entwickeln und ich habe auch gar keine Lust, diese in irgendeiner Form jetzt einzugrenzen.

Für Rückmeldungen, ob Euch dieses gesamte Projekt überhaupt gefällt sowie Themenvorschläge bin ich immer dankbar, am besten hier gleich in die Kommentare tippen. Gerne könnt Ihr auch die Twitter- oder Facebook-Links nutzen, eigene Links für “Geschmacksmuster” gibt es noch nicht, wird aber bald kommen.

Ich hoffe sehr, diese Nummer gefällt Euch,

hört rein, bis bald,

Frank Döblitz

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